about

investigative


steht für journalistische Langzeitrecherche, die sich im Unterschied zum dokumentarischen Theater vor allem auf Originalquellen stützt und auch unbekannte Fakten aufdeckt.

theater


spielt die Recherchen gezielt in unterschiedlichen Formaten wie Performance im Stadtraum, Hörspiel, Podcast, (360°-Live-)Video, Installation, Vortrag, Publikation und digitale Intervention aus. investigative theater experimentiert mit digitalen Tools wie (Web-)Apps, XR, Motion Capture, AI, 3D Sound u.a. und sucht die Interaktion mit dem Publikum.

Christiane Mudra
(München/ Berlin)


Autorin, Regisseurin, Journalistin, Schauspielerin und Gründerin von investigative theater.

Verantwortlich für Recherche, Text und Regie.


investigative

steht für journalistische Langzeitrecherche, die sich im Unterschied zum dokumentarischen Theater vor allem auf Originalquellen stützt und unbekannte Fakten aufdeckt.

theater

spielt die Rechercheergebnisse gezielt in unterschiedlichen Formaten wie Performance im Stadtraum, Hörspiel, Podcast, (360°-Live-)Video, Installation, Vortrag, Publikation und digitale Intervention aus.

Christiane Mudra
(München/ Berlin)


Autorin, Regisseurin, Journalistin, Schauspielerin und Gründerin von investigative theater.

Verantwortlich für Recherche, Text und Regie.


Christiane Mudra recherchiert zu Rechtsextremismus, Nachrichtendiensten, Überwachung, Verschwörungsideologien und Misogynie.
Sie war u.a. langjährige Beobachterin des NSU-Prozesses und mehrerer Untersuchungsausschüsse.
 
2022 erhielt sie u.a. die dreijährige Optionsförderung der Landeshauptstadt München.
2021 brachte sie „The Holy Bitch Project", ein interviewbasiertes Stück über häusliche, sexualisierte und digitale Gewalt gegen Frauen sowie mit „Der Schlüssel", einen Abend über Verschwörungsideologien, Desinformation und Antisemitismus  zur Uraufführung. Außerdem schrieb und produzierte sie zwei Folgen für die Podcastreihe „Terrorismus – Strategie des Schreckens“ der Bundeszentrale für Politische Bildung.
Für „Kein Kläger“ drehte sie 2019 Interviews mit Zeitzeug*innen und Holocaustüberlebenden in Deutschland und Israel.
Sie arbeitete an Sachbüchern wie „Gäriger Haufen. Die AfD: Ressentiments, Regimewechsel und völkische Radikale“ mit Prof. Hajo Funke mit und recherchierte in den USA zu Charlottesville und der „Alt Right“.
2017 inszenierte sie in Brasilien eine Neufassung von „yoUturn- ein Überwachungsexperiment“ mit brasilianischen Schauspieler*innen und Aktivistinnen, in dem sie sich mit der brasilianischen Militärdiktatur und der Rolle von VW auseinandersetzte.
2012 war sie Artist in Residence bei der Biennale di Venezia.

„(…) Drei Stunden Textfülle und Textverdichtung, an exemplarischen und tatsächlichen Schauplätzen, mit konkreten Biografien, Urteilen, Staatskarrieren und Einzelschicksalen, drei Stunden, die zeigen, was politisch relevante Kunst sein kann: eine Mischung aus sozial- und politikwissenschaftlicher Recherche, Dokumentation, Oral History, Forensik, Archiv, Bildung, Storytelling, Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) – in situ und genius loci, gemeinschaftbildend und gemeinschaftswundernd. Diese Form des Umgangs ist von Mudra im Plural als „investigative Theater“ gelabelt, das damit auch schon in die Ausdifferenzierung geht und sich vom sog. Recherchetheater (turbo pascal, neue dringlichkeit), von der Bürgerbühne (Dresden) oder vom Theater der „Experten des Alltags“ (Rimini Protokoll) abgrenzt, dabei ihre eigene Technik im Namen trägt: das untersuchende, nachforschende und aufdeckende, damit unbequeme und aufklärende Aufspüren (lat. investigare), bisher mit dem Journalismus in Verbindung gebracht.“

Birte Kleine-Benne auf www.artlabor.eyes2k.net, 23. Juli 2019

investigative theater by Christiane Mudra

&

Meriam Abbas, Valeria Almerighi, Emre Akal, Christina Baumer, Olaf Becker, Ursula Berlinghof, Jane Chirwa, Jamal Choukair, Charity Collin, Andrim Emini, Valentina Fago, Knud Fehlauer, Sebastian Gerasch, Gabriele Graf, Melda Hazirci, Martin Heesch, Vanessa Jeker,  Kostis Kallivretakis, Berivan Kaya, Edith Konrath, Fortunato Leccese, Stefan Lehnen, Monika Lembke, Aspásia Mariana, Márcio Medeiros, Rania Mleihi, Levy Mota, David Müller, Steffen Nowak, Murali Perumal, Corinna Ruba, Heidelore Rutz, Nina Greta Salomé, Raquel Silva dos Santos, Fabiano Verissimo, Isabella Wolf

&

Jara López Ballonga, Silvia Bauer, Davide Bevilaqua, Kevin Fuchs, Rainer Ludwig, Narges Kalhor, Nina Klöckner, Uli Stefan Knoll, Julia Kopa, Thilo Thomas Krigar, Leon Krenz, Manuela Müller, Yavuz Narin, Peter Pruchniewitz,  Peer Quednau, Martin Rieger, Markus Schubert, Kathrin Schäfer, Sarah Silbermann, Uli Zentner

&

Jenny Eyer, Daniela Gancheva, Carla Garcia, Chris Möller, Armin Peterka, Carolin Pfänder, Viviane Reifenstein, Pascale Ruppel, Sarah Schuchardt.

 



Förderer und Kooperationspartner

Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Fonds Darstellende Künste, Stiftung EVZ, Rudolf Augstein Stiftung, Goethe Institut, DAAD, Universidade Federal do Ceará, Fachstelle für Demokratie München, Petra Kelly Stiftung, Naumann-Stiftung, Reporter ohne Grenzen, NS-Dokumentationszentrum, Deutsches Theater Berlin, Literatur Festival Berlin, Silent Green, ehrliche arbeit, TOTO, Visual Vitamin, VRtonung, INVR, i-camp, B.O.A. Videofilmkunst, Aparecidos Políticos, Teatro Máquina.